Werkstudent bei AVM – „Meine Arbeit vereint zwei Welten“

Pascal Stauss arbeitet neben seinem Masterstudium als Werkstudent in der Entwicklung von intelligenten Smart-Home-Geräten beim Berliner FRITZ!Box-Hersteller AVM. Der angehende Ingenieur für Elektrotechnik prüft dort, ob Ideen, die am digitalen Reißbrett entstehen, auch in der Realität umgesetzt werden können.

Intelligente Wohnkonzepte sind heutzutage äußerst komplex. Vorbei sind die Zeiten, in denen man Rollladen, Licht oder Heizung per Knopfdruck kontrollieren konnte. „Die heutigen Systeme kommunizieren untereinander, tauschen Daten aus, sind lernfähig und somit viel komfortabler“, erklärt Pascal Stauss.

„Meine Waschmaschine schickt mir eine E-Mail und sagt, dass sie ihr Programm beendet hat und abgeschaltet wird. Ich kann dann vom Rechner, Tablet oder Smartphone aus die Steckdose und damit das verbundene Gerät ein- oder ausschalten“, beschreibt Pascal Stauss eine Smart-Home-Anwendung. „Außerdem kann ich mich so über den aktuellen Stromverbrauch informieren, diesen aufzeichnen und Auswertungen erstellen.“

AVM ist besonders für die FRITZ!Box bekannt. Allerdings werden auch Smart-Home-Geräte wie schaltbare Zwischenstecker entwickelt. Mit diesen intelligenten Steckern können beispielsweise Lampen nach individuellen Zeitplänen ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem gibt es ein intelligentes Heizthermostat, das sich von unterwegs bedienen lässt.

Spaß am Tüfteln und Ausprobieren

Der Fokus von Pascal Stauss liegt auf der Entwicklung neuer Sensoren, die in schon bestehende Systeme eingebunden werden. Dabei ist es besonders wichtig, dass keines der Geräte ein anderes stört.

Für den 26-Jährigen bedeutet das vor allem eins:  Akribisches, genaues Arbeiten. Neben der Abstimmung verschiedener Frequenzen, Kanäle und einer intelligenten Stromversorgung geht es auch ums Programmieren. Pascals Team und er nehmen neue Einfälle unter die Lupe, prüfen, ob sie überhaupt Sinn ergeben – und vor allem, ob sie sich umsetzen lassen. Es dreht sich also alles um die Frage: Machbar oder nicht? „Man muss wirklich Spaß am Tüfteln und an der Fehlersuche haben.“

Kreatives Arbeiten auf Augenhöhe

Tüfteln, Knobeln, Ausprobieren – das macht Pascal schon seit seiner Schulzeit besonders Spaß.  Zweimal gewann er den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ – einmal mit einer Tastatur, die sich im Geschirrspüler reinigen lässt; zwei Jahre später bekam er erneut den Preis für die Weiterentwicklung seiner lichtsensitiven Tastatur.

Während seines Elektrotechnikstudiums an der TU Berlin war Pascal auf AVM aufmerksam geworden und hat sich initiativ dort auf ein Praktikum beworben. Weil es ihm dort so gut gefallen hat, schrieb er seine Bachelorarbeit ebenfalls bei AVM und arbeitet jetzt dort neben seinem Masterstudium als Werkstudent. Besonders schätzt er seine verantwortungsvolle Arbeit, das kollegiale Miteinander und die flexiblen Arbeitszeiten. Außerdem kann er so sein Wissen aus dem Studium weiter praktisch vertiefen. Ob man Informatik oder Elektrotechnik studiert, hält er jedoch für zweitrangig: „Meine Arbeit vereint das Beste aus zwei Welten. Mein Schwerpunkt liegt mittlerweile mehr im Bereich der Software, daher ist der Studiengang nicht wirklich entscheidend. Das Interesse und die Leidenschaft sind ausschlaggebend.“

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