Was macht ein Technical Engineer bei implexis?

Wer ist die implexis?

Die implexis ist Microsoft Gold Partner und Digitalisierungsspezialist für Business-Lösungen auf Basis von Microsoft Technologien. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf Omnichannel-ERP- und CRM-Lösungen speziell für Handelsunternehmen sowie Portallösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft als auch Cloud-Lösungen für alle Branchen. Wir, das Engineering Team, bestehen aktuell aus rund 30 Personen und sind nach Fachkompetenzen in einer Gruppenstruktur organisiert. Je nach Interesse und vorhandenem Knowhow, werden neue Kolleginnen und Kollegen in eine unserer Gruppen, unterteilt nach Fachkompetenzen, aufgenommen.

Was macht ein Technical Engineer?

Die Hautaufgabe eines Technical Engineers liegt in der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Funktionalitäten der ERP-Lösung Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations (D365fFaO, ehemals Dynamics AX). Die Software basiert auf der eigens dafür entwickelten objektorientierten Programmiersprache X++, welche ähnlich C# oder JAVA ist. Neben der Anforderung, ein ausgezeichneter Entwickler (w/m) zu sein, sollte die Person sowohl ein gutes Verständnis für die Standardprozesse der ERP-Lösung, als auch für Geschäftsprozesse von Omnichannel-Handelsunternehmen besitzen. Es gilt, die Lücken zwischen System- und Unternehmensprozessen zu analysieren und clevere Lösungen in Zusammenarbeit mit unseren Beratern zu finden.

Microsoft Dynamics 365 for Finance and Operations und dessen Integrationsmöglichkeiten

Neben den vorgestellten Kernkompetenzen eines Technical Engineers, gibt es natürlich noch weitere Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten. Ein immer wichtigeres Thema ist die Integration der ERP-Lösung in die Unternehmenslandschaft und die hierfür bereitgestellten Integrationsmöglichkeiten von D365fFaO.

Bevor ich auf die möglichen Szenarien und Vorteile der aktuellsten Version eingehe, sollten wir einen kleinen Schritt zurück zur Vorgängerversion gehen: Die zu dieser Zeit auf dem Markt erhältliche Version war Microsoft Dynamics AX 2012. Die gängigsten und technisch einfachsten Varianten hierbei war die Bereitstellung oder Konsumierung von SOAP-basierten Services oder ein Export bzw. Import von Dateien.

Mit der neuen Version hat Microsoft einen kompletten Technologiewechsel gewagt. Aber haben sie auch gewonnen?

Die grundlegendste Änderung sticht einem sofort ins Auge. Der ehemals benötigte Client wurde durch ein auf HTML5 basiertes User Interface ersetzt. Durch das responsive Webdesign ist eine Benutzung somit nicht mehr nur am Arbeitsplatz, sondern auch per Handy oder Tablet möglich.

Auch die Cloud kommt nicht zu kurz. Waren früher die Versionen ausschließlich On-Premise im Einsatz, hat der Kunde heute die Möglichkeit sein System in der Cloud, Hybrid oder komplett im eigenen Rechenzentrum zu bereiten.

Eine wichtige Änderung gab es auch für die Programmierer: Die in Vorversionen direkt im Dynamics AX Client integrierte IDE MorphX wurde entkoppelt und durch Microsoft Visual Studio abgelöst.

Doch kommen wir zum Kernthema. D365fFaO bietet als Provider folgende Technologien an:

  • Public API
  • SOAP- bzw. REST-basierte Endpunkte
  • Data Management

Sowohl SOAP-, als auch REST-basierte Endpunkte werden für Custom Services verwendet. Hier ist eine genau auf den Geschäftsfall zugeschnittene Lösung möglich.

Die Public API basiert auf dem OData V4 Protokoll und unterstützt die kompletten CRUD Operationen. Als Basis dient hier der in D365fFaO neu eingeführte Objekttyp Data Entity.

Das Data Management beinhaltet Staging, Transformation und Validation Funktionalitäten und kann daher für die einmalige Migration, aber auch für periodischen Austausch von Daten verwendet werden. Auch dieses Framework basiert auf dem Konstrukt der Data Entity.

Konsumieren von externen Services ist natürlich auch möglich. Hier kann der Entwickler auf das .NET Framework zurückgreifen, um Proxies zu erstellen und in D365fFaO verwenden zu können. Durch die Integration der Entwicklungsumgebung in Visual Studio wurde die Arbeit auch noch erleichtert.

Durch die voranschreitende Vereinheitlichung der Technologien im gesamten Microsoft Stack, entstehen aber neben der klassischen Systemanbindung auch immer neue und spannende Aufgaben. Aktuell arbeiten wir z.B. daran, mit Microsoft Azure Logic Apps Datensätze über einen Connector zu übertragen und diese per Public API in eine D365fFaO zu schreiben. Im einfachsten Fall ist dabei keine Zeile selbstgeschriebener Code mehr nötig.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Arbeiten an einem technisch so frischen Produkt an der einen oder anderen Stelle zwar noch etwas holprig von statten geht, die Richtung aber ganz klar die Richtige ist!

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