Studie: Ihr Chef sollte Ihnen die Auswahl Ihrer Hardware überlassen

Tolle Neuigkeiten: Wir liefern Ihnen ein gutes Argument, weshalb Ihr Arbeitgeber Ihnen in Sachen Hardware die freie Wahl lassen sollte. Einer aktuellen Studie von Jamf zufolge hat sich der Trend Bring Your Own Device (BYOD oder Bring dein eigenes Gerät mit) zum Leidwesen der Arbeitgeber nicht durchgesetzt. Klüger wäre es aber in jedem Fall, es den Arbeitnehmern zumindest zu überlassen, mit welcher Hardware sie arbeiten möchten.

Etwa 68 Prozent der befragten Mitarbeiter halten sich für produktiver, wenn sie mit ihrer bevorzugten Hardware arbeiten und 37 Prozent sehen sich in der Situation als kreativer an. Rund 35 Prozent der Befragten sagen, sie seien zugleich kollaborativer und eher stolz auf ihren Arbeitsplatz. Ganze 42 Prozent sind der Meinung, alle genannten Punkte träfen auf sie zu.

Und trotzdem will so gut wie niemand seine eigenen Geräte mit zur Arbeit bringen! Lediglich 8 Prozent der Studienteilnehmer wollen ihr Berufs- und Privatleben auf diese Weise vereinen, und gerade mal 15 Prozent ziehen es vor, nicht andauernd Hardware mit sich herumschleppen zu müssen. Inzwischen sind 55 Prozent dafür, ein dediziertes Arbeitsgerät zu nutzen, da sie Arbeitsleben und Privatleben strikt auseinanderhalten möchten.

Etwa die Hälfte der Befragten hält es für „sehr bis äußerst wichtig“, sich die Hardware selbst aussuchen zu können, 86 Prozent stufen dies als wichtig ein. Rund 77 Prozent wollen bei einem Arbeitgeber bleiben, der es ihnen ermöglicht, sich ihre Hardware auszusuchen. Da dürfte es nicht weiter überraschen, dass satte 90 Prozent dafür sind, dass diese Wahlmöglichkeit Teil der Strategie eines jeden Unternehmens wird.

Doch es gibt einen wichtigen Grund, weshalb sich Unternehmen gegen diesen Wunsch ihrer Mitarbeiter entscheiden dürften: die Kosten. Immerhin 72 Prozent der Befragten würden sich für einen Mac entscheiden und nur 28 Prozent für einen PC. Bei mobilen Endgeräten bevorzugen 75 Prozent iOS-Geräte wie ein iPhone oder iPad; 25 Prozent würden sich für Android-Geräte entscheiden und nur eine Handvoll (die man getrost vergessen kann) für einen Blackberry. Doch jeden Mitarbeiter mit einer vollen Ausstattung an iOS- und MacOS-Geräten zu beglücken, ginge ganz schön ins Geld.

Jamf kommt zu dem Ergebnis, dass Arbeitgeber, die zufriedene und langjährige Mitarbeiter wollen, ihnen die Wahl beim Hardwarekauf überlassen sollten: „Unternehmen, die Toptalente suchen und sie auch halten wollen, müssen wissen, was ihren Mitarbeitern wichtig ist und was sie dazu bringt, herausragende Arbeit zu leisten.“ Wenn sich die Tatsache, ob jemand vor einem Mac oder einem PC sitzt, deutlich auf seine Leistungen auswirkt, sollte man das unbedingt mit der Unternehmensleitung besprechen.

 

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