Payment Efficiency Insights: Einsparmöglichkeiten identifizieren

Big Data ist in aller Munde: Durch die Digitalisierung ergeben sich immer größere Datenmengen. In den Daten steckt großes Potenzial, doch wie können sie am besten analysiert und ausgewertet werden? Für das Datenmanagement von Bezahlvorgängen gibt es jetzt das Tool Payment Efficiency Insights (PEI) von PwC.

Data & Analytics-Anwendungen sparen den Anwendern nicht nur Zeit, sondern auch Geld, wie die Lösung zeigt. Sobald ein Unternehmen PEI mit Daten füttert, untersucht es völlig automatisiert alle Bezahlvorgänge und deckt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Einzelsuchabfragen sind dabei nicht mehr nötig, womit sich dem Kunden mitunter Einsparpotenziale auftun.

Die Idee zum Analyse-Tool kam, wie so häufig, im Daily Business auf. Denn die Analyse vor Ort basieren meist auf aufwendigen Prozessaufnahmen durch Interviews mit vielen verschiedenen Ansprechpartnern und Abteilungen sowie einer Analyse ausgewählter Transaktionen.

Michael Bappert, PwC-Manager und PEI-Mitentwickler, denkt zurück: „Das klassische Vorgehen kostet Zeit und belastet die Ressourcen des Kunden. Zusammen mit den Kollegen Christopher Toman, Daniela Gofferje und Axel Mengele entstand die Idee, dass wir unsere Projekte künftig effizienter und professioneller durchführen können, wenn diese Analysen automatisiert stattfinden und nicht mehr händisch mit Excel-Tabellen. Wir haben dann die Chance genutzt, ein entsprechendes Tool für Aufbereitungs-, Analyse- und Reporting-Verfahren zu entwickeln – mit Payment Efficiency Insights als Ergebnis.

PEI beantwortet basierend auf ausgehenden Zahlungen und zugrundeliegenden Rechnungen verschiedene Fragestellungen wie:

  • „Wird die Skontomöglichkeit des Unternehmens entsprechend den Vereinbarungen genutzt?“,
  • „Wie ist das Zahlverhalten im Unternehmen?“ oder
  • „Gibt es Lieferanten, die Rechnungen mit Kleinstbeträgen stellen und damit die Buchhaltung belasten?“

Das Tool wurde auf Grundlage der Programme Alteryx und Tableau entwickelt, um die Daten analysieren und veranschaulichen zu können. Und siehe da, direkt die erste Praxisanwendung von PEI führte zum Erfolg: „Wir konnten aufzeigen, dass die betreffende Firma innerhalb eines Geschäftsjahres mehr als zwei Millionen Euro Skonto nicht gezogen hatte. Das waren Erkenntnisse, die wir mit dem bisherigen Vorgehen so nicht entdeckt hätten“, sagt Bappert. Kein Wunder also, dass PEI jetzt verstärkt auch bei anderen Kunden eingesetzt wird, um riesige Datenmengen so effizient wie möglich auswerten zu können.

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