Gehaltsverhandlung 2017: Die besten Tipps

Gehaltsverhandlung

Egal, ob Sie bereits angestellt sind oder ob Sie Ihre nächste große Chance suchen, früher oder später werden Sie mit einem Unternehmen über Ihr Gehalt verhandeln. Obwohl die Umstände für jeden immer etwas anders sind, kann die gleiche Art der Vorbereitung auf die Vorverhandlung Ergebnisse erzielen, egal ob Sie mit einem langjährigen Arbeitgeber oder einem neuen sprechen. 

Bevor wir uns in das Dickicht der Vorbereitung auf die Vorverhandlung wagen, müssen wir eine Sache im Auge behalten: Wenn Sie vor kurzem Ihr jährliches Mitarbeitergespräch hatten, könnte es sich lohnen, (mindestens) ein paar Monate zu warten, bevor Sie erneut eine Gehaltsverhandlung beginnen, vor allem, wenn Sie eine Gehaltserhöhung erhalten haben. (Ausgenommen natürlich, wenn Ihre beruflichen Aufgaben sich seit dem Mitarbeitergespräch erheblich geändert haben.)

Hier sind ohne weitere Umschweife die wichtigsten Vorbereitungsschritte. Denken Sie daran, in einer soliden Verhandlung geht es genauso darum, Fehler zu vermeiden, wie darum Ihre Fähigkeiten einzusetzen, um mehr Geld zu verdienen.

Zeit für eine Selbsteinschätzung

Bevor Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber zusammensetzen, um über Ihre Arbeit zu sprechen, nehmen Sie ein Blatt Papier oder eine Tabelle und legen zwei Spalten an. In Spalte A tragen Sie Ihre beruflichen Qualitäten ein, beispielsweise:

  • Erfolge
  • Kompetenzen
  • Erfahrung
  • berufliche Beziehungen

Die Einträge in der Spalte A werden ziemlich gleich sein, egal ob Sie das Gehalt für eine neue Arbeitsstelle verhandeln oder ob Sie eine Gehaltserhöhung von Ihrem aktuellen Arbeitgeber erhalten möchten.

Tragen Sie in der Spalte B Ihre beruflichen Probleme ein. Hierunter fallen z. B.:

  • gescheiterte Projekte
  • mangelnde Erfahrung
  • vorhergehende Leistungsprobleme

Die Struktur der Spalte B hängt davon ab, ob Sie derzeit eine Arbeitsstelle haben. Wenn Sie beispielsweise bereits eine Arbeitsstelle haben und von Ihrem Chef eine Gehaltserhöhung wollen, fallen frühere Beschäftigungslücken in Ihrem Lebenslauf (wahrscheinlich) nicht ins Gewicht. Wenn Sie aber nach einer neuen Arbeitsstelle suchen, müssen Sie im Bewerbungsgespräch wahrscheinlich erklären, warum Sie für längere Zeit nicht gearbeitet haben.

Egal, was Sie in Spalte B eintragen, bereiten Sie eine Erklärung für jeden Eintrag vor. Es gibt gute Möglichkeiten, Beschäftigungslücken zu erklären. Bei der Ausarbeitung Ihrer Aspekte ist Ehrlichkeit wichtig, genauso wie eine Geschichte, die Sie in das bestmögliche Licht rückt.

Recherchieren Sie

Nun, da Sie Ihre zweispaltige Übung abgeschlossen haben, ist es Zeit für den nächsten Schritt: Recherchieren Sie, welches Gehalt Sie nach einer idealen Verhandlung erwarten können.

Falls Sie Berufseinsteiger sind, versuchen Sie herauszufinden, wieviel Ihr Wunschunternehmen in der Vergangenheit für ähnliche Positionen und Erfahrungsstände bezahlt hat. Bei größeren Unternehmen sind diese Informationen leicht online zu finden. Bei kleineren Unternehmen und Start-ups müssen Sie möglicherweise eine Zahl schätzen. Recherchieren Sie dazu, was vergleichbare Unternehmen für ähnliche Positionen bezahlt haben.

Als nächstes untersuchen Sie, wieviel die Technologiebranche insgesamt für verschiedene Kompetenzen bezahlt. Der Schlüssel ist, zu wissen, was Sie im weitesten Sinne wert sind.

Es geht um mehr als nur um Geld

Geld ist wichtig, aber es ist nicht alles. Wenn Sie glauben, Ihr Arbeitgeber (oder potenzieller Arbeitgeber) könnte sich sträuben, Ihnen das Gehalt zu zahlen, dass Sie verdienen, überlegen Sie, welche anderen Vergünstigungen (außer Geld) Sie verlangen könnten. Wenn Sie beispielsweise die Work-Life-Balance schätzen und glauben, dass Sie diese am besten erreichen können, wenn Sie ein paar Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten, könnten Sie das in der Verhandlung im Austausch zu weniger Gehalt vorschlagen.

Um das Beste aus diesem Aspekt einer Verhandlung herauszuholen, müssen Sie aber recherchieren und herausfinden, welche Art von Vergünstigungen das Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet. Anschließend müssen Sie eine Liste der Vergünstigungen erstellen, die Sie erhalten möchten. Dies sollte in der Reihenfolge der Wichtigkeit für Sie sein. Wenn das Unternehmen diese Vergünstigungen bietet, haben Sie mehr Spielraum bei den Verhandlungen.

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