Was ein App-Programmierer drauf haben muss

Unsere mobilen Endgeräte bieten nicht nur Unterhaltung, Kommunikation und Informationen aus einer Hand, sie sind gleichzeitig Karrieresprungbrett für Millionen von Software-Enthusiasten. Schwirrt Ihnen die zündende Idee für den nächsten App-Kassenschlager im Kopf herum? Oder wollen Sie Ihre technischen Fähigkeiten anderweitig zum Einsatz bringen und denken eventuell über einen Karrierewechsel nach? Ganz gleich, ob Sie noch am Anfang stehen oder bereits Berufserfahrung als Programmierer gesammelt haben, im Folgenden haben wir eine kleine Anleitung zusammengestellt, wie Sie Ihre Ideen in die Tat umsetzen können.

 

 

Training und Ausbildung

 

App-Programmierer haben die unterschiedlichsten beruflichen Hintergründe. Einige sind ursprünglich Software-Entwickler, andere haben als Webdesigner oder technisch versierte Unternehmer gearbeitet. Die meisten haben jedoch in irgendeiner Form Erfahrung als Programmierer gesammelt. Die Mehrheit der Arbeitgeber setzt für App-Programmierer einen Bachelor-Abschluss in Computerwissenschaften, Softwareentwicklung, Mobile Computing oder einem anderen auf Computer-Programmierung ausgerichteten Studienfach voraus. Zudem ist es möglich, ein eher spezialisiertes Studium mit den Schwerpunkten Programmierung mobiler Apps oder Programmierung von Softwareanwendungen zu absolvieren. Ein Studium der Computerwissenschaften ist jedoch nicht Pflicht, wenn man als Programmierer für mobile Apps arbeiten will. Eine alternative Möglichkeit ist das Erwerben relevanter Zertifikate.

 

Unter anderem kann man sich Kenntnisse zu HTML 5, objektbasiertem Programmieren, Java, iOS oder Android Programmierung aneignen. Darüber hinaus gibt es auf mobile App-Programmierung spezialisierte Zertifikate wie das CompTIA Secure Mobile App Developer Zertifikat, welches sicherstellt, dass Programmierer über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um sichere Apps zu entwickeln und auch in die Tat umzusetzen. Die Zertifizierung als Oracle Certified Professional Java ME 1 Mobile Application Developer  ist etwas anspruchsvoller und bezieht sich auf die Java 2 Platform. Wer derartige Zertifikate vorweisen kann, verschafft sich gegenüber der Konkurrent auf dem Arbeitsmarkt klare Vorteile.

 

Ins kalte Wasser springen

 

Mit der entsprechenden Auswahl bekommt man dann zwar leichter einen Fuss in die Tür, aber potenzielle Arbeitgeber wollen in der Regel ein Portfolio mit relevanten Arbeitsbeispielen und fertigen mobilen Applikationen sehen.

 

Der Anfang bei der mobilen App-Programmierung ist schnell gemacht und es kann bereits mit einer einzigen Zeile Code losgehen. Erwerben Sie Programmier-Grundkenntnisse, indem Sie eine der vielen kostenlosen Lernplattformen im Internet nutzen. Es gibt jede Menge App-Programmierer, die sich ihre Kenntnisse im Eigenstudium angeeignet haben, und schon mit ihrer ersten App Erfolg hatten. Die Gesundheits- und Fitness-App Sworkitversorgt den Nutzer mit nach Zufallsprinzip ausgewählten Zirkeltrainingsprogrammen. Die App war das erste Projekt von US Army Offizier Ryan Hanna, mit dem er seine neu erworbenen Programmierkenntnisse testen beziehungsweise intensivieren wollte, und es wurde sofort zum Hit auf dem App-Markt!

 

Welche Fähigkeiten eine entscheidende Rolle spielen

 

Es spielt keine Rolle, für welchen Karrierpfad Sie sich entscheiden. Hauptsache ist, dass Sie in den folgenden vier Bereichen entsprechend gut sein müssen, um ein erfolgreicher App-Programmierer zu werden: Design, Programmierung, Computerkenntnisse und Geschäftssinn.

 

Programmierkenntnisse – Bei der Entwicklung von mobilen Apps denkt jeder sofort an Programmiersprachen. Um für Apple iOS Apps zu entwickeln, ist die wichtigste Programmiersprache Objective C. Java hingegen ist das Kommunikationsmittel des Android-Programmierers. Andere weitverbreitete Sprachen bei der Webentwicklung sind JavaScript, C++ sind HTML, HTML5 und CSS. Zudem sollte man sich mit mobilen Cross-Plattform Softwarepaketen wie Antenna und AMP (Accounting-Management-Promotion) auskennen. Auch Grundkenntnisse zum Thema agile Entwicklungsmethoden und -werkzeuge sind von Vorteil, da sie Programmierern dabei helfen, die einzelnen Prozessschritte ihrer Projekte zu verstehen und den Status einzelner Aufgaben im Auge zu behalten.

 

Designerkenntnisse – Man sollte sich mit dem sogenannten Graphical User Interface (GUI) auskennen, da es hilft, Apps zu entwickeln, die nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch von Nutzern mit geringen Computerkenntnissen angewendet werden können.

 

Computerkenntnisse – Entwickler mobile Applikationen sollten auch mit Backend-Kenntnissen in den Bereichen Datenbankmanagement, Sicherheit, Hardware und Speicher ausgestattet sein.

 

Geschäftssinn – Oft reicht es nicht, einfach nur eine App zu programmieren. Wer den richtigen Geschäftssinn und zudem über entsprechende Marketingkenntnisse verfügt, zieht leichter an der Konkurrenz vorbei. Sie sollten wissen, wie das Geschäftsmodell Ihrer Firma funktioniert und sich auch darüber im Klaren sein, was Ihre Kunden von einer App erwarten, damit sich diese auch erfolgreich verkauft. Dabei sollten Ihnen jedoch die entsprechenden Verantwortlichen in Ihrem Arbeitsumfeld behilflich sein. Wenn Sie das Gefühl haben, über alle notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu verfügen, dann ist es an der Zeit, Bewerbungsgespräche zu führen beziehungsweise eine Bewerbung für einen unserer aktuellen Jobs für Mobile Programmierer abzugeben.

 

2 Responses to Was ein App-Programmierer drauf haben muss

  1. Hans 26. February 2015 at 13:04 #

    Guter Artikel ! Danke

  2. Martina Wenk 27. June 2017 at 18:40 #

    Und 2017 sind Erfahrungen in Xamarin und Couchbase sicher auch eine gute Idee.

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