Die besten Meeting-Tipps von Steve Jobs

Entspanntes Meeting, das mit den richtigen Tipps durchaus ein effinzientes Meeting sein kann

Innovation macht den Unterschied zwischen einem Anführer und einem Anhänger aus.”

Viele glauben, Steve Jobs war ein Genie. Doch im Gegensatz zu beispielsweise Alan Turing war Jobs kein Hardware-Guru. Der Apple-Chef wurde zur Legende, weil er es schaffte seine Visionen in die Realität umzusetzen – und dieses Ziel erreichte er durch seine Mitarbeiter. Jeden Einzelnen konnte er bis ans Limit bringen, um das Unmögliche möglich zu machen. Jobs Genialität bestand darin, Abläufe zu planen, Aufgaben zu verteilen, Dinge einfach zu halten und seine Mitarbeiter so effektiv wie möglich einzusetzen. Einige seiner Techniken wurden zu festen Regeln in der Management-Welt. So auch seine ungewöhnlichen Ansätze in Meetings. Hier finden Sie die besten Meeting-Tipps für effiziente Meetings à la Apple.

 

Kleine Gruppen, große Effektivität – Sitzungen richtig vorbereiten

„Ich glaube nicht, dass wir Sie in diesem Meeting brauchen, Lorrie. Danke.“

Steve Jobs war bekannt für seine direkte Art. Nie unhöflich, aber immer mit Bestimmtheit machte er seinen Mitarbeitern klar, in welcher Rolle er jeden sieht. Das führte dazu, dass Jobs Mitarbeiter auch aus Meetings entließ, wenn er sich über deren Nutzen unklar war. Jobs legte immer großen Wert darauf, dass ein Meeting nur genauso viele Teilnehmer hat wie nötig. Die Gruppe so klein wie möglich zu halten, sollte die Verantwortung und die Wichtigkeit jedes Einzelnen betonen. Denken Sie also das nächste Mal darüber nach, ob wirklich alle Anwesenden für Ihr Meeting nötig sind. Auch wenn dies auf den ersten Blick der radikalsten Meeting-Tipps ist: Scheuen Sie sich nicht, Mitarbeiter aus dem Meeting zu entlassen, wenn diese das Vorankommen keine Rolle spielen.

Angeregtes Meeting, Frau schreibt mit

 

On Point statt PowerPoint – Besprechungen moderieren wie Steve Jobs

„Wenn Leute wissen, wovon Sie sprechen, dann brauchen Sie kein PowerPoint.”

In allen Meetings, an denen Jobs teilnahm, galt eine simple Regel: kein PowerPoint. Jobs hasste es, wenn sich Leute hinter Slides versteckten oder versuchten, ihren Vortrag durch Bilder und Sounds aufzubessern. Jobs wollte stattdessen, dass in seinen Meetings produktiv und konstruktiv diskutiert und debattiert wird. Und es liegt auf der Hand, dass neue Ideen durch Diskussionen und Debatten wesentlich häufiger entstehen als bei einer Präsentation. Ironischerweise wurden Jobs berühmte Vorträge auf Keynotes meist durch Slideshows begleitet, denn für die reine Vermittlung von Informationen war dies nach wie vor die beste Variante. Überlegen Sie also das nächste Mal genau, ob Sie nur Informationen erhalten und vermitteln, oder ob Sie und Ihr Team neue Ideen und alternative Lösungsansätze erarbeiten wollen. Und entscheiden Sie sich dementsprechend für oder gegen PowerPoint.

Startup-Meeting mit entspannter Stimmung für kreatives Diskutieren

 

Jeder trägt Verantwortung – Das DRI-System

Sei ein Maßstab für Qualität. Manche Leute kennen kein Umfeld, in dem man nur Spitzenleistungen erwartet.”

Kommt Ihnen Folgendes bekannt vor? Man beendet ein langes und produktives Meeting, die Ziele sind gesetzt und die Ideen sind klar. Doch dann passiert nichts. Warum? Ganz einfach: Niemand fühlt sich für die Aufgaben verantwortlich. Steve Jobs war dieses Problem bekannt und er fand eine einfache Lösung dafür – das DRI-System! DRI steht für “directly responsible individual” und bedeutet nichts anderes, als dass jede Aufgabe einem verantwortlichen Mitarbeiter übertragen wird. Kein Punkt mehr ohne einen Namen dahinter. Wenn das nächste Mal die To-Do-Liste durchgegangen wird, dann wissen Sie sofort, wer seine Aufgaben nicht erledigt hat. Das DRI-System macht nicht nur Meetings effektiver, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter.

 

7 kleine Meeting-Tipps, um Sitzungen besser zu leiten

„Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen. Und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein, ist daran zu glauben, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg großartige Arbeit zu leisten, ist zu lieben, was du tust.“

Wer großartige Arbeit leisten will, muss seinen Job lieben. Wer weiterkommen will, muss Neues probieren. Und wer erfolgreich sein will, darf nicht davor zurückschrecken gute Ideen aufzugreifen. Wenn Sie Ihre Meetings weiter verbessern wollen, dann wagen Sie sich an neue Methoden. Auch der neue Apple-Chef Tim Cook scheut nicht davor zurück, Techniken von Steve Jobs zu übernehmen.

 

Hier sind 7 Verbesserungsvorschläge für Ihre Meetings:

  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig. Improvisation kann etwas Gutes sein, aber grundsätzlich ist es besser, wenn Ihre Mitarbeiter Zeit haben, um sich auf die Inhalte einzustimmen und vorzubereiten.
  • Sorgen Sie dafür, dass sich jeder beteiligt. Versuchen Sie ein ausgewogenes Meeting zu führen, bei dem niemand das Gespräch an sich reißt, oder sich gar nicht beteiligt.
  • Loben Sie Ihre Mitarbeiter. Jemanden vor einer Gruppe zu loben, fördert dessen Selbstwertgefühl und spornt andere Mitarbeiter an.
  • Achten Sie auch auf nonverbale Signale. Wenn Ihre Mitarbeiter ständig auf Uhr, Handy oder aus dem Fenster schauen, dann sollten Sie das nächste Meeting interessanter gestalten.
  • Sorgen Sie für Abwechslung. Probieren Sie doch mal ein Standup Meeting, das regt den Kreislauf an und sorgt für kürzere “Sitzungen”.
  • Lassen Sie verschiedene Meinungen zu. Eine Diskussion ist besser als ein Monolog. Wer unterschiedliche Meinungen zulässt, fördert das Gespräch.
  • Brechen Sie wenn nötig das Meeting ab. Sind Ihre Mitarbeiter nicht vorbereitet, unpünktlich oder halten sich nicht an die Regeln? Zögern Sie nicht ein Meeting abzubrechen! Das nächste Mal werden sich Ihre Mitarbeiter nicht mehr danebenbenehmen.

 

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Foto: startupstockphotos.com

About Verena Budde

Verena Budde arbeitet seit 2012 für Dice. Als Marketing Executive betreut sie nun seit 2014 den deutschen Markt. Sie arbeitet eng mit dem Account-Management-Team zusammen, um die deutsche Tech-Gemeinschaft optimal mit den Kunden zusammenzubringen. Durch diesen Kontakt zu Unternehmen und IT-Profis hat sie die neuen IT-Entwicklungen und Themen immer im Blick. Mit einem sicheren Gespür für Trends pflegt sie die Social-Media-Programme und die Tech News. Außerdem ist sie für das Planen, Erstellen und Analysieren von E-Mail-Kampagnen zuständig und organisiert das Sponsoring sowie verschiedene Events in ganz Deutschland.
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